Sonntag – ich mag Sonntage, man kann entspannt ausschlafen, sich den Vormittag über die Kaffeekante geben (dabei wahlweise auf der Terrasse in der Sonne sitzen) um genug Energie zu haben den Rest desTages gemütlich irgendwo abzuhängen, ein wenig vor sich hinsurfen, die Wäsche klarmachen und Mittags gibt es großartiges fränkisches Essen mit der Familie im Hotel Sachs.

Den heutigen Vormittag habe ich den Erlebnissen der letzten Nacht zufolge eher mit diversen Salben, Verbandszeug und Jod verbracht (dazu vielleicht wann anders mehr), das Mittagessen wollte ich mir allerdings nicht entgehen lassen. Also die Kamera eingepackt, ins Vehikel geschwungen und ab in den Erlanger Westen.

Das Essen war großartig, der Tag gerettet, die Katze bespaßt und mit dem Wort “Töte” zum Chillen in den Garten in den Garten entlassen – was ich nicht ahnen konnte – die macht Ernst! Kippe an, dazugesetzt und geschaut, was die Vierbeinerin so treibt. Tja – wie der Blitz vor ein Gebüsch gerannt, reingesprungen, Rascheln und mit Maus im Maul wieder in Richtung Terrassentür unterwegs (Tipp: sofort die Türen schliessen – das mit der halbtoten Maus in der Behausung ist wirklich uncool bis eklig). Ergo blieben Katze, Maus und Fisch mit Kamera draussen. Soll ich? Ich soll. Die beiden Pelzträger waren dermaßen mit sich selbst beschäftigt was Spieltrieb, Herzinfarkt, Hunger, Flucht und Jagd anging – also Shooting mit Katz’ und Maus.

Arme, kleine Maus, aber so ist das nunmal – Du hast deinen Job gemacht und die Katze ihren – auch wenn du bei Mr. Miyagi in der Lehre warst. Nächstes Mal, liebe Katze, wie gesagt, üben wir “iPad2.”
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