DIY-Hühnersuppe.

Es wird regnerisch, nass, kalt und dunkel draussen und die Erkältungen greifen mit ihren langen dürren und kalten Armen um sich und haben uns mehr oder weniger fest im Griff. Mich zum Glück noch nicht, kann auch gerne so bleiben. Damit es auch so bleibt koche ich zu dieser Jahreszeit sehr gerne Hühnersuppe mit ordentlich Gemüse und allem, was so in der Küche rumliegt.

Es liegt herum:
  • 1 frisches Huhn ohne Innereien
  • 2 Pastinaken mittlerer Größe
  • 300 Gramm Kartoffeln
  • 1 Spalte Hokkaido-Kürbis
  • 1 Bund Suppengrün (Sellerie, Lauch, Karotten, Petersilie)
  • 2 Hände voll Champignons
  • Salz, Pfeffer, Gemüsebrühe
Zubereitung:

Das Huhn in einem großen Topf völlig mit Wasser bedecken, Deckel drauf und gut 2 Stunden kochen. In der Zwischenzeit kann man locker alle anderen Zutaten schälen, nach Belieben würfeln, hacken und/oder andersartig zerkleinern. Ich bin der Mann für grobe Würfel, fein gehackte Kräuter und dünne Pilzscheiben. Die Kartoffeln schäle ich nicht – dafür bin ich einfach zu faul (ich weiss, Solanin in der Schale ist giftig und man sollte…).

Das Huhn vorsichtig aus dem Topf heben und am besten zum Abkühlen in einem Sieb irgendwo platzieren, wo es wenig Sauerei macht. Alle geputzen Zutaten in den Topf, mit Salz, Pfeffer und Gemüsebrühe (wenn man die auch noch selbst macht, ist es noch besser!) in das kochende Wasser packen, abschmecken – laufen lassen.

Zurück zum Huhn. Die Haut entferne ich und versuche sie erfolglos an die Katzen zu verfüttern. Das Fleisch fällt förmlich von den Knochen ab, ich sammle das auf einem separaten Teller und schneide größere Stücke mit einer Küchenschere (ja, wie auch Pizza) in mundgerechte Stücke – ab in den Rest der Suppe, Herd aus, wieder Deckel drauf und ziehen lassen. An sich ist die Suppe fertig – besser ist es allerdings, wenn sie über Nacht steht und am nächsten Tag aufgewärmt wird.Guten.