Mi-au.

2015 war ein völlig verrücktes Jahr – einerseits für uns – andererseits für die vierbeinigen Mitbewohner im Hause. Hierzu mehr. Nach einem katzentechnisch relativ einsamen Jahr geprägt von vielem Schmusen, Laser-Spielen, Sisal-Schnurfangen, Rumliegen konnten wir nicht mehr anders. Vom Züchter hiess es, dass man den großen Kater besser entweder allein oder mit einem Kätzchen zusammen hält. Vom Gewissen heiss es, dass er auf keinen Fall weiterhin alleine bleiben darf und noch ein Vierbeiner zum Spielen und Unterhalten her muss.

Gedacht, gesagt, gegoogelt, getan. Im März war es dann soweit: der kleine Kalle (klein nur, weil er im Gegensatz zum vorhandenen Kater nur 6 Kilo wiegt… statt auch 9,5) wurde kurzerhand adoptiert. Schwarz wie die Nacht, fiebrig, ohne Ende verfilzt, scheu, kratzbürstig und eher ein Schatten seiner selbst als ein kleiner eineinhalbjähriger Kater ist Kalle mittlerweilen ein umgängliches, kleines Kerlchen geworden. Alles gut – nur um die besten Plätze am Bett oder im Sessel wird immer ordentlich gerauft… mit allen Anwesenden.

Kater und Kater verstehen sich. Wir mögen beide und bereuen nichts.